Ein Vorschlag zur Neustrukturierung des KAV-Managements

Nach dem Abgang  Prof.  Janßens  aus der KAV-GD werden erwartungsgemäß Spekulationen über die optimale Nachfolge  im Stundentakt entstehen.

Wir, die Freie Ärzteplattform, halten von einem bloßen personellen Austausch wenig, es bedarf vielmehr einer breiteren  Änderung im Management.

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Unser Vorschlag:

  1. Das gesamte operative Management geht wieder zurück an die Krankenhäuser, ebenso die Personalhoheit. Damit ist beispielsweise die Planung auf eine Grippewelle primär Sache des Hauses.
  2. In der GD verbleiben strategisches Management, Finanzcontrolling und Bauherrenaufsicht.
  3. Der Bereichsleitung Finanz wird die Budgethoheit über den KAV entzogen.
  4. Eine Auslagerung des KAV erscheint aus drei Gründen wenig: empfehlenswert: a) ist noch nie ein derart großes Unternehmen ausgegliedert worden b) ist der Magistrat sowieso schon teilautonom c) wären die Auflagen der Arbeitsinspektion nahezu unlösbar.
  5. Die ärztlichen Direktoren werden nicht mehr vom KAV ernannt, sondern von den Primarii und  Vertretern des Mittelbaus gewählt – als Ausdruck der Selbstverwaltung, die zweifellos besser mit lokalen Problemen umgehen kann.

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Günter Koderhold

 

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